Was einst UTOPIA war.
Ein Gedanke für alle, die sich noch erinnern.
Es gab einmal eine Vision.
Sie hieß UTOPIA.
Ein Ort für das Mögliche.
Für Ideen, die größer waren als Regeln.
Für Träume, die nicht messbar,
aber fühlbar waren.
Ein Ort für Pioniere, Denker, Liebende, Verrückte.
Nicht zur Verwertung gedacht –
sondern zur Verwandlung.
Doch dann kamen sie:
Die Bedenkenträger.
Die Formulare.
Die Förderbescheide.
Die Diskurse mit Softshell-Westen.
Die Agenturen mit PowerPoint-Flügeln.
Und das ganze klebrige Gestrüpp der moralisierten Mittelmäßigkeit.
Sie hatten kein Feuer –
aber ein Konzept.
Keine Träume –
aber eine Agenda.
Keine Tiefe –
aber Tabellen.
Sie kamen nicht mit Schwert,
sondern mit Excel.
Und das war schlimmer.
Sie haben UTOPIA getötet –
mit Paragrafen, Powerpoints und pädagogischer Korrektheit.
Doch der Traum lebt.
Unter neuem Namen.
Mit neuer Glut.
– Hendrik Birke
Sie begannen, UTOPIA zu verpacken.
In politisch korrekte Anträge.
In Leitbildprozesse und Nachhaltigkeitsberichte.
In Genderstudies und Wokeness-Schablonen.
Sie verlangten Sprache ohne Reibung.
Visionen ohne Risiko.
Ideen mit Zertifikat.
Und weil sie nichts fühlen konnten,
mussten sie alles kontrollieren.
UTOPIA wurde nicht zerstört.
Es wurde entkernt.
Seiner Würde beraubt.
Seiner Wildheit.
Seines Widerspruchs.
Bis es nur noch ein Wort war,
auf das man sich in Panels bezog
– ohne je den Mut gehabt zu haben, es zu leben.
Aber Träume sterben nicht.
Sie fliehen.
In den Untergrund.
Dorthin, wo man noch brennt.
Und aus dieser Asche,
aus diesem Trotz,
aus dieser Weigerung,
ein Zahnrädchen zu werden –
entstand etwas Neues.
Etwas, das nicht gefallen will.
Etwas, das nicht reguliert werden kann.
Etwas, das wieder echt ist.
Sein Name ist ANGELWOOD CITY.
Keine Marke.
Keine Maßnahme.
Kein Projekt.
Sondern ein Ort,
der nur durch Sehnsucht betreten werden kann.
Hier ist kein Platz für feige Rechthaber.
Für selbstgerechte Sprachwächter.
Für die Totengräber der Inspiration.
ANGELWOOD CITY ist für jene,
die sich nicht zwingen lassen, zu verstummen.
Für alle,
die das Herz behalten haben.
Trotz allem.
Gerade deshalb.