Mittelmaß hat Angst vor Exzellenz.
Ein Text für alle, die nicht dazugehören – weil sie mehr fühlen, mehr denken, mehr wagen.
Sie sagen:
„Du passt nicht ins Team.“
Aber was sie meinen, ist:
Du passt nicht in ihr Bild.
Nicht, weil du zu wenig bist.
Sondern, weil du zu viel bist.
Mittelmaß fördert Mittelmaß.
Weil Mittelmaß planbar ist.
Berechenbar.
Bequem.
Es fragt nicht. Es stört nicht. Es glänzt nicht.
Exzellenz dagegen blendet.
Weil sie zeigt, was andere längst aufgegeben haben:
Haltung.
Tiefgang.
Eigenständigkeit.
Und das macht Angst.
Denn wer sich klein eingerichtet hat,
fürchtet nichts mehr als jemanden,
der noch flackert.
Der noch fühlt.
Der noch träumt.
Ich bin nicht zu viel. Ich bin nur nicht gemacht für Räume,
die sich mit weniger zufriedengeben.
– Hendrik Birke
Du wirst nicht abgelehnt, weil du schwach bist.
Sondern, weil du sie an ihre eigene Schwäche erinnerst.
Du bist kein Problem.
Du bist der Spiegel, den sie vermeiden wollen.
Weil du noch weißt, was Würde ist.
Und weil du nicht bereit bist, sie zu verkaufen – für ein sicheres Monatsgehalt und ein paar Applaus-Zombies im Teammeeting.
Lass dir nie einreden, du seist zu empfindlich.
Du bist nur noch lebendig in einer Welt,
die sich taub gestellt hat.
Und wenn du das Gefühl hast, dass du nirgendwo reinpasst,
dann liegt es vielleicht daran,
dass du nicht gemacht bist, um dich einzufügen –
sondern um zu erinnern,
was Wahrheit, Tiefe und Mut bedeuten.
Bleib zu viel.
Bleib unbequem.
Bleib du.
Denn irgendwann merken selbst die Lauten:
Sie haben sich von all den Leisen getrennt,
die die Seele einer Gesellschaft waren.
Und dann wirst du gebraucht.
Nicht als Angestellter.
Sondern, als Mensch mit Leuchten.