Ich glaube, ich kann dich halten.
Ich weiß, du kommst nicht einfach nur wegen einer Massage.
Nicht, weil du verspannt bist.
Nicht, weil du einen Termin frei hast.
Ich weiß, du kommst,
weil da etwas in dir leise ruft.
Etwas, das gesehen werden will –
nicht optimiert. Nicht analysiert. Nicht verändert.
Nur: gehalten.
Ich habe viel erlebt.
Und ich weiß,
wie es sich anfühlt,
wenn einen keiner auffängt.
Wenn man durch Systeme fällt.
Wenn man stark sein soll –
aber innerlich längst bröckelt.
Deshalb bin ich hier.
Nicht, um dich zu reparieren.
Nicht, um dir Ratschläge zu geben.
Sondern, um dir den Raum zu halten,
den du dir selbst nicht mehr gibst.
Ich bin nicht dein Retter.
Aber ich bin da.
Und ich glaube, ich kann dich halten.
– Hendrik Birke
Ich glaube nicht an schnelle Lösungen.
Ich glaube an Nähe.
An Berührung, die nicht aufdrängt.
An Worte, die nicht drängen.
An Stille, die nicht leer ist.
Vielleicht sagst du mir nie, was wirklich in dir ist.
Musst du auch nicht.
Ich spüre es oft, bevor es ausgesprochen wird.
Denn was ich gebe,
ist nicht nur eine Behandlung.
Es ist ein stilles Versprechen:
Du darfst fallen – und ich bleibe.