Gegen die Mittelmäßigkeit.
Ich trage keine Titel, die blenden.
Ich brauche keinen Applaus von Agenturen,
die sich selbst feiern und dabei vergessen haben,
wofür sie eigentlich brennen sollten.
Ich gehe barfuß – nicht aus Schwäche,
sondern weil ich wissen will, wie sich der Boden anfühlt,
auf dem echte Worte wachsen.
Man nennt mich schwierig.
Weil ich nicht klatsche, wenn andere sich beugen.
Weil ich frage, wo andere ducken.
Weil ich Haltung habe – und nicht nur ein Profilbild mit Zitat.
Ich sehe, was passiert:
Sprache wird missbraucht.
Kreativität verramscht.
Ideen ersetzt durch Formate,
Herz ersetzt durch Hashtags.
Wer nicht bereit ist, allein zu stehen, wird nie etwas bewegen.
– Hendrik Birke
Und doch will ich mehr.
Mehr als Oberflächen.
Mehr als schöne Verpackungen.
Mehr als Lärm, der sich für Bedeutung hält.
Ich will,
dass Worte wieder Gewicht haben.
Dass Gestaltung wieder Haltung zeigt.
Dass Wahrheit nicht gefiltert wird –
sondern glänzt, weil sie echt ist.
Ich kämpfe.
Nicht mit Fäusten – sondern mit Klarheit.
Mit einem inneren Feuer, das sich nicht löschen lässt
von Konformität, Quote oder Klimbim.
Ich baue kein Imperium.
Ich baue einen Leuchtturm.
Für Menschen, die noch sehen.
Die spüren, dass da draußen etwas fehlt.
Etwas, das nicht in Tabellen passt.
Aber in ein Herz.
Ich bin kein Held.
Aber ich beuge mich nicht.
Ich glaube an Ideen, die leuchten.
An Design, das fühlt.
An Sprache, die heilt –
oder rüttelt, wenn es nötig ist.
Ich bleibe aufrecht.
Mit zorniger Zärtlichkeit
und der stillen Gewissheit:
Man kann alles verlieren –
aber niemals den eigenen Namen.