Was es heißt, echt zu sein.

Echt ist kein Hashtag.
Kein Trend.
Kein Selfie ohne Filter mit dem Satz:
„Ich zeig mich heute mal ungeschminkt.“

Echt beginnt da,
wo du nichts mehr darstellen musst.

Nicht, weil du aufgegeben hast.
Sondern, weil du endlich weißt,
wer du bist.

Echt ist:
wenn du leise wirst,
wo andere schreien.
Wenn du bleibst,
wo andere gehen.
Wenn du Nein sagst,
obwohl ein Ja bequemer wäre.
Wenn du nicht mitschwimmst –
nicht aus Trotz,
sondern aus Wahrheit.

Sei nicht perfekt. Sei echt.
Denn genau das fehlt der Welt am meisten.
– Hendrik Birke

Echt ist,
wenn du dich zeigst,
ohne dich anzubieten.
Wenn du weinst,
ohne Mitleid zu erwarten.
Wenn du fühlst, ohne es zu verkaufen.

Echt ist unbequem.
Echt macht angreifbar.
Echt ist kein Konzept,
sondern eine Haltung –
und manchmal eine Wunde,
die sich weigert, zu heilen,
nur damit du wieder funktionierst.

Echt ist, wenn deine Stimme zittert –
und du trotzdem sprichst.

Du bist nicht echt,
weil du perfekt bist.
Du bist echt,
wenn du nicht mehr lügst –
auch nicht zu dir selbst.

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